Was ist schon normal?
Das fragten sich die Schülerinnen und Schüler der Gustav-Meyer-Schule in einer tollen Projektwoche. In den einzelnen Klassenstufen ging man das Thema „Was ist schon normal? Behindert sein oder behindert werden?“ auf ganz unterschiedliche Weise an. Und die Ergebnisse durften wir am Freitag, dem 22.Mai gemeinsam bewundern.
Die Eingangsstufen beschäftigten sich mit Gefühlen, Sinnen und sich erleben, die Unterstufen testeten Eisdielen auf ihre Erreichbarkeit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität (und auf ihr leckeres Eis…), die Mittelstufen testeten, wie man sich fühlt, wenn Sinne beeinträchtigt sind. Die großen Oberstufen fanden, dass man ruhig seine Rechte einfordern kann und taten das und die Abschlussstufen trugen zusammen, wie sie Barrieren und Schwierigkeiten in ihrer Freizeit meistern.
Fehlen noch die kleinen Oberstufen. Und die hatten ein besonderes Highlight auf dem Plan: Sie durften zusammen mit dem sudanesischen Rapper Zeyo-Mann arbeiten und dabei ihre ganz eigenen Superkräfte entdecken. Die Superkraft von Zeyo-Mann ist es, sein starkes Stottern beim Sprechen in fließende Sprache beim Rappen umzuwandeln! Sowas macht doch Mut und die Klassen hatten in der Woche eine Menge Spaß. Begleitet wurde der Rapper von der Projektkoordinatorin Amal Abbas und finanziert wurde das Projekt tubman.network vom Fonds Soziokultur.
Ein herzliches Dankeschön an tubman.network und Fonds Soziokultur und an alle, die diese Projektwoche so kreativ und durchdacht mit Leben gefüllt haben! Das war eine tolle Erfahrung.




